Grinberg Methode und Pantarei Approach – Körpertherapie in Freiburg
Meine Praxis heißt Praxis für Integrative Körperarbeit. Körperarbeit im engeren Sinn meint bei mir zwei Methoden: die Grinberg Methode und den Pantarei Approach. Beide arbeiten direkt am Körper, mit Berührung auf der Liege und mit deiner Aufmerksamkeit bei dem, was gerade spürbar ist.
Direkt am Körper
Das ist der direkteste Teil meiner Arbeit. Statt über den Körper zu reden, arbeiten wir mit ihm.
Ich setze Körperarbeit gezielt ein, wenn sie passt. Ein festes Programm gibt es dabei nicht: Manche Prozesse finden über weite Strecken auf der Liege statt, andere brauchen sie nur an einzelnen Stellen. Was wann dran ist, entscheiden wir gemeinsam. Und ob du auf die Liege möchtest, bestimmst immer du.
Was ist die Grinberg Methode?
Die Grinberg Methode wurde von Avi Grinberg entwickelt. Sie versteht sich nicht als Behandlung, sondern als Lernprozess: Du bist aktiv beteiligt.
Durch Berührung, Atmung, Bewegung und Beschreibungen lernst du wahrzunehmen, was dein Körper tut: wo du hältst, wo du drückst, wann du den Atem anhältst. Und du lernst, genau das zu verändern. Ziel ist, wiederkehrende Muster zu erkennen und stoppen zu können, die dich Kraft kosten. Diese Kraft wird dann wieder frei für das, was du eigentlich willst.
Die Grinberg Methode ist meine erste Ausbildung in der Körperarbeit. Mit ihr habe ich angefangen, seit Ende 2013 arbeite ich damit in Einzelsitzungen.
Was ist der Pantarei Approach?
Der Pantarei Approach ist aus der Grinberg Methode hervorgegangen, entwickelt von langjährigen Lehrerinnen der Methode. Der Name kommt von panta rhei: alles fließt.
Auch hier: Berührung und Gespräch, direkt am Körper. Der Blickwinkel ist allerdings ein anderer. Der Pantarei Approach setzt weniger bei dem an, was stört, und mehr bei dem, was du kannst und willst. Er verbindet dich mit deinen Fähigkeiten und mit dem, was in deinem Leben gerade ansteht.
In meiner Praxis fließen beide Methoden ineinander, deshalb fasse ich sie unter Körperarbeit zusammen.
Muster, Anspannung, Atem
Der eine zieht unbewusst die Schultern hoch, sobald er Stress empfindet. Die andere spannt ein Dutzend Mal am Tag den Bauch an. Wiederholt sich das oft genug, wird daraus Routine: ein Muster, das automatisch abläuft und sich irgendwann anfühlt wie ein Teil von dir.
Muster bestimmen mit, wie du dich bewegst, wie du atmest, denkst, handelst und fühlst. Und sie können Spuren im Körper hinterlassen, etwa als Verspannung, Kopfschmerzen, Nervosität oder Schlaflosigkeit.
In der Körperarbeit werden diese Muster spürbar. Berührung zeigt dir die Stelle, an der du hältst, deutlicher als jedes Gespräch es könnte. Am Atem merkst du, wann du gerade festhältst. Genau da beginnt Veränderung, lange bevor der Kopf etwas verstanden hat.
Der Trick ist zu atmen. Der Satz klebt als Sticker in halb Freiburg, und er kommt aus genau dieser Arbeit.
Der Trick ist zu
atmen
Wie ich damit arbeite
Körperarbeit ist von meinen Methoden die körperlich intensivste, deutlich direkter als Somatic Experiencing. Genau deshalb setze ich sie erst ein, wenn dein System sie halten kann und sie zu deinem Thema passt. Mal steht sie am Anfang, mal kommt sie erst später dazu (und manchmal bleibt sie auch ganz draußen).
Ich arbeite langsam, auch innerhalb der Stunde. Lieber wenig, das wirklich spürbar wird, als ein volles Programm. Und gelacht wird trotzdem oft, auch wenn das Thema schwer ist. Manchmal ist gerade das der Moment, in dem etwas nachlässt.
Für wen ist Körperarbeit geeignet?
Häufige Anlässe sind akute oder chronische Schmerzen, hartnäckige Verspannungen, Erschöpfung, das Gefühl, ständig angespannt zu sein oder im eigenen Körper nicht richtig zu Hause. Auch der Wunsch, sich lebendiger zu fühlen, ist Grund genug!
In einem Prozess kannst du zum Beispiel lernen:
- dich in deinem Körper wieder zu Hause zu fühlen
- zur Ruhe zu kommen und Pausen zu machen
- körperliche Schmerzen und Verspannungen selbst zu beeinflussen
- zu erkennen, in welchen Situationen deine Muster dir im Weg stehen und was du dann tun kannst
- deine Wünsche und Bedürfnisse zu erlauben und für sie einzutreten
Mein Angebot richtet sich an Menschen, die selbstverantwortlich ihr Leben gestalten können und wollen. Der Wunsch, etwas zu verändern, reicht als Voraussetzung völlig aus.
Körperarbeit ist Begleitung und Lernprozess, kein Ersatz für ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Körperarbeit, Somatic Experiencing oder NARM?
Körperarbeit (Grinberg Methode, Pantarei Approach): direkt am Körper, mit Berührung auf der Liege, körperlich intensiv. Passt, wenn Anspannung und Schmerz im Vordergrund stehen oder wenn du über das Spüren besser ankommst als über Worte.
Somatic Experiencing: meist im Sitzen, sehr behutsam, wenig Berührung. Arbeitet mit dem Nervensystem und nähert sich belastendem Erleben in kleinen Schritten, ohne dass du alles noch einmal durchleben musst. Mehr dazu auf der Seite Somatic Experiencing.
NARM: geht tiefer in Themen wie Bindung und Beziehungsmuster, vor allem im Gespräch und fast ohne Arbeit direkt am Körper. Mehr dazu auf der Seite NARM.
Du musst dich vorab nicht für eine Methode entscheiden. Das ist mein Teil der Arbeit: zu sehen, was dein System gerade braucht, und den Weg mit dir zusammen anzupassen.
Der Einstieg
Ob Körperarbeit das Richtige für dich ist, merkst du am ehesten, wenn du sie erlebst. Wir starten mit einem Erstgespräch, danach folgen 4–5 Sitzungen, und wie es weitergeht, entscheiden wir gemeinsam.
Sitzungen finden auf Deutsch oder Englisch statt, in meiner Praxis in der Fichtestraße 29 in Freiburg.
0172 999 35 35, rebekka.frank@me.com oder über Kontakt & Termine.